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Unsere Leistungen

Schwerpunkte

 

Abdominelle Sonografie (Ultraschalldiagnostik des Bauches)

Gastroskopie (Magenspiegelung)

Coloskopie (Darmspiegelung) einschließlich
Polypektomie (Entfernung der Darmpolypen)

Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen

Betreuung von Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

 

Was ist eine Koloskopie?

Eine Koloskopie (Darmspiegelung) dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.

 

Indikation

Als Gründe (Indikation) für die Durchführung einer Koloskopie gelten:

  • Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr
  • Vorsorgekoloskopie bei familiären Formen des Kolorektalen Karzinoms
  • Blut im Stuhl, positiver Haemocculttest
  • Tumorsuche, z.B. bei unklarer Gewichtsabnahme
  • Verdacht auf entzündliche Darmerkrankungen und Dickdarmdivertikel,
  • Stuhlgangsveränderungen unklarer Ursache ( Verstopfung , Durchfall)
  • Unklare Bauchbeschwerden,
  • Kontrolluntersuchung nach Abtragung von Polypen,
  • Kontrolluntersuchung nach Darmkrebstherapie

 

Vorbereitung

Um den Dickdarm exakt beurteilen zu können, ist vor der Untersuchung eine vollständige Darmreinigung notwendig.

Dazu sind einige Tage vorher bestimmte Ernährungsregeln einzuhalten. Abhängig vom Untersuchungszeitpunkt muss dann am Vortag oder am Untersuchungstag ein Abführmittel getrunken werden, in der Regel 2 Liter einer nicht resorbierbaren Elektrolytlösung (Polyethylenglykol).

Zur genauen Einweisung in die Vorbereitung und den Ablauf der Untersuchung erhält der Patient ca. ein bis zwei Wochen vor der Untersuchung einen gesonderten Termin. Hier können auch weitere Fragen, z.B. über die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten oder ob während der Untersuchung eine Sedierung (Beruhigungsspritze) gewünscht wird, geklärt werden.

Untersuchungsablauf

Während der Untersuchung liegt der Patient auf dem Rücken. Vor dem Beginn der Untersuchung erhält der Patient, wenn gewünscht, eine Sedierung.

Das Instrument (Koloskop) wird unter Sicht mit bestimmten Manövern zur Begradigung des Darmes bis zum Blinddarm (Zaekum) bzw. dem letzten Teil des Dünndarmes (terminales Ileum) vorgeschoben. Beim Rückzug des Koloskops wird durch Einblasen von Luft der Darm zur Entfaltung gebracht, um die Darmschleimhaut sorgfältig nach krankhaften Veränderungen absuchen zu können. Die Untersuchung dauert normalerweise 15 bis 25 Minuten. Die zur Darmentfaltung eingeblasene Luft kann während und auch nach der Untersuchung kurzzeitig Darmblähungen verursachen, die allerdings meist schnell wieder verschwinden.

Falls erforderlich, können während der Untersuchung mit einer kleinen Zange Gewebeproben gewonnen oder kleine Polypen entfernt werden. Größere Polypen werden mit einer Metallschlinge und elektrischem Strom abgetragen. Die Gewebeentnahme und die Abtragung von Polypen ist schmerzfrei.

Komplikationen

Die Untersuchung ist relativ risikolos, Komplikationen (z.B. Blutungen, Darmwanddurchbruch, Kreislaufreaktionen) sind sehr selten.

Das Risiko schwerer Komplikationen wird auf ca. 1:10000 geschätzt.

 

Was ist eine Gastroskopie?

Eine Gastroskopie (Magenspiegelung) dient zur Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms.

 

Indikation

Als Gründe (Indikation) für die Durchführung einer Gastroskopie gelten:

  • Schluckstörungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Oberbauchschmerzen, Verdacht auf ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
  • Sodbrennen
  • Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit
  • Anämie (Blutarmut)
  • Gewichtsverlust unklarer Genese
  • Tumorverdacht
  • Chronische Lebererkrankungen
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

 

Verhalten vor der Spiegelung

Die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm können nur untersucht und beurteilt werden, wenn sich darin keine Speisereste oder Flüssigkeiten befinden. Daher darf mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung nichts gegessen und getrunken (z.B.Kaffee, Milch) werden. Klare Flüssigkeiten (Tee, Mineralwasser) können noch bis 2 Stunden vor der Untersuchung getrunken werden.

Untersuchungsablauf

Während der Untersuchung liegt der Patient auf der linken Seite. Die Spiegelung ist in der Regel schmerzfrei. Zur Erleichterung der Untersuchung wird der Rachen mit einem Spray betäubt. Wenn gewünscht kann zusätzlich eine Sedierung (Beruhigungsspritze) erfolgen.

Bei der Spiegelung wird ein schlauchförmiges, biegsames Instrument (Gastroskop) durch den Mund in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt. Um die Organe vollständig betrachten zu können, wird über das Gastroskop etwas Luft eingeblasen.

Bei jeder Untersuchung werden mit einer kleinen Zange Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen. Die Entnahme der Proben ist schmerzfrei. Die Untersuchung dauert in der Regel 5-6 Minuten.

Komplikationen

Die Häufigkeit ernsthafter Komplikationen (Atemstörungen, Herz-, Kreislauf-störungen, Blutungen, Organverletzungen) ist sehr gering und liegt zwischen 0,01% bis 0,06%.